1. HerrenWVD tut sich schwer

25.02.2019by Martin Diehl

Die Erste Herrenmannschaft des Wasserball-Vereins Darmstadt tat sich schwer am Wochenende. Weiterhin stark ersatzgeschwächt verlor der WVD auswärts in Cannstatt mit 21:8 (9:1, 4:1, 4:1, 4:5) und zu Hause gegen Ludwigshafen mit 7:20 (0:6, 3:2, 2:5, 2:7). Gemessen an der derzeitig engen Personallage sind die hohen Niederlagen erwartbar. Das Team zeigte in beiden Spielen eine kämpferisch gute Leistung und überzeugte phasenweise mit gelungenen Aktionen. In beiden Spielen wurde jeweils ein Viertel gewonnen. Insgesamt bleiben die Spiele in der 2. Wasserballliga eine große Herausforderung, bei denen das junge WVD-Team nur lernen kann. Bislang bleibt der WVD ohne Punkterfolg und erwartet am nächsten Samstag die ebenfalls punktlosen Bietigheimer zum Kellerduell.

In Cannstatt fehlten – zumeist verletzungsbedingt – wieder eine Handvoll Stammspieler. Daher kamen Milos Vujadinovic und Patrick Schöpper zu ihrem Debut in der Zweiten Liga. Patrick zeigte sein gewohnt temporeiches Spiel auf der Außenbahn, Milos erwies sich als zweikampfstark und erzielte gleich seinen ersten Treffer in der 2. Wasserballliga. Zudem mussten vier Jugendliche eingesetzt werden, die eine Stunde vor dem Spiel noch ein schweres Spiel der U18-Bundesliga bestritten hatten. Die Cannstätter überschwammen den WVD im ersten Viertel mit aggressivem Pressing und überfallartigen Kontern und führten schon nach vier Minuten mit 7:0. Da waren einige Darmstädter noch nicht richtig wach bzw. hatten sich an die ruppige Spielart der Gastgeber noch nicht gewöhnt. Dazu kam auch etwas Pech für die Darmstädter bei allein vier Latten- oder Pfostentreffern im ersten Viertel.

Cannstatt zeigte sich zu Hause körperbetont und kratzbürstig im Zweikampfverhalten, leider allzu oft über die Grenze des Erlaubten hinaus. Die aufmerksamen Schiedsrichter Haessler und Kovacs mussten insgesamt 14 Hinausstellungen gegen Cannstatt aussprechen bei nur vier Zeitstrafen gegen Darmstadt. Leider konnte der WVD nur drei der 14 Überzahlspiele für Tore nutzen, Cannstatt dagegen ihrerseits immerhin zwei von vier. Hierin zeigt sich beim WVD natürlich das Fehlen von eingespielten Kräften. Vergebene Chancen vorne und schlechtes Umschaltspiel nach hinten sind somit die zwei Themen, an denen das Team weiterarbeiten wird. Immerhin kam das junge Darmstädter Team mit der Zeit besser zurecht mit der Gangart der Cannstätter. Angeführt vom kreativen Lars Hechler kämpfte der WVD und gewann zumindest das dramatische Schlussviertel mit fünf zu vier Toren.

Es spielten für den WVD I: Nikolas Hohmann (Torwart), Lars M. Hechler (4), Patrick Schöpper, Ole Landsberg, Nikolas Diehl, Liam Karaca, Milos Vujadinovic (1), Benjamin Siegl (2), Jan Schneider, Per Wagener, Dennis Ntampakis (1).

Im Spiel am Sonntag zu Hause gegen Ludwigshafen spielte wieder ein auf einigen Positionen verändertes Darmstädter Team. Die erfahrenen Ludwigshafener fanden schnell die Lücken und ließen bis in die Mitte des zweiten Viertels selber hinten nichts anbrennen. Beim ersten Tor des WVD stand es allerdings auch schon 1:8 für den WSV aus der Pfalz. Immerhin gewann der WVD auch hier ein Viertel und konnte den Rückstand insgesamt erträglich halten. Schwimmerisch konnte der WVD gut mithalten, aber Ludwigshafen ist ein gut eingespieltes Team. In dem sehr fairen Spiel verwerteten die Gäste fünf von sechs Überzahlspielen, eine überragende Quote.

Es spielten für den WVD: Steffen Krebs (Torwart), Lars M. Hechler (5), Milos Vujadinovic, Ole Landsberg (1), Nikolas Diehl, Alexander Erb, Benjamin Siegl (1), Jan Schneider, Robin Gossner, Pascal Hinz, Fabian Barysch, Johan Schommartz.

Die nächsten Heimspiele sind:

  • Samstag, 2. März 2019 – 20:00 Uhr – 2. Wasserballliga Süd: WVD I vs. Bietigheim
  • Sonntag, 3. März 2019 – 9:30 Uhr – Oberliga Hessen: WVD II vs. Michelstadt

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