WVD-Herren mit knappem Sieg über Wiesbaden

Spielbericht Hessenpokal Vorrunde: WV Darmstadt ´70 gegen SC Wiesbaden 1911

Auch das erste Heimspiel der neuformierten Darmstädter Herren konnte am Wochenende gegen Wiesbaden mit 10:9 gewonnen werden. Dabei machte es sich das Team unnötig selbst schwer, leistete sich einige Fahrlässigkeiten im Abspiel und zeigte besonders anfangs Unkonzentriertheiten.

Die körperlich stärkeren und bisweilen durchaus robust auftretenden Gäste nutzten die Darmstädter Schwächen und führten zum Ende des ersten Viertels mit 2:3. Das wurde auch im Folgeviertel nicht besser, welches aus Darmstädter Sicht mit 1:3 verloren ging. Zu Beginn des dritten Viertels erhöhte Wiesbaden sogar im Gesamtstand auf 3:7. Doch nun drehte Darmstadt auf und spielte seine schwimmerische Überlegenheit zunehmend besser aus. Hinten zeigte Torwart Nikolas Hohmann seine Klasse. Nach vorne führte der starke und umsichtige Spielertrainer Lars M. Hechler das Team an, und der WVD zeigte jetzt auch die Qualität des Teams in seiner Breite. Fünf Darmstädter erzielten sechs Tore in Folge und brachten den WVD bis in die Mitte des letzten Viertels mit 9:7 in Führung. Immerhin schafften die Wiesbadener nochmal den Anschluss zum 9:8 und später zum 10:9, aber der WVD gab das Spiel nicht mehr her. Der Darmstädter Kapitän Benjamin Siegl konstatierte, dass man eigentlich erst ab der Mitte des dritten Viertels so gespielt habe, wie man es sich vorgenommen hatte.

Bemerkenswert: Der Darmstädter Jugendstil macht weiter Schule. Der U16-Spieler Per Wagener (15) gab sein Debut im Herrenteam mit guter Leistung. Auch auf Wiesbadener Seite spielte mit Henning Spandick (14) ein Spieler der Darmstädter U16-Auswahl, der mit Ausnahmegenehmigung des Rundenleiters im Erwachsenenbereich in seinem Heimatverein spielen darf, und erzielte sogar einen Treffer.

Es spielten für Darmstadt Nikolas Hohmann (im Tor), Lars M. Hechler (5), Markus Rieken (1), Per Wagener, Nikolas M. Diehl, Maik L. Luh (1), Jasper Schommartz, Benjamin Siegl (1), Jan Schneider (1), Robin Gossner, Pascal Hinz (1), Dennis Ntampakis, Felix Schneider.