WVD Damen verlieren gegen Heidelberg II

Im Rückspiel der Süddeutschen Meisterschaftsrunde der Damen aus Darmstadt verloren die Darmstädterinnen am Wochenende gegen Heidelberg II erneut mit 7:15 deutlich. Wie im Hinspiel der Vorwoche, das ebenfalls mit 7:14 verloren wurde, waren die Darmstädterinnen zeitweise wieder durchaus ebenbürtig, in der Anfangsphase und in der zweiten Hälfte des Spiels sogar überlegen.

Ausschlaggebend waren allerdings wiederum zwei Aspekte, die den Unterschied zugunsten der Heidelbergerinnen ausmachten. Zum einen war es die mangelnde Chancenverwertung der Darmstädterinnen und zum anderen die Ausgebufftheit von zwei erfahrenen Heidelberger Nationalspielerinnen (gleichsam von der ersten Mannschaft an die zweite ausgeliehen), Sina van der Bosch und Lara Kostruba. Statt anfangs nach besten Chancen eigener Spielhoheit selbst in Führung zu gehen, schossen die Heidelbergerinnen das erste Tor und bauten die Führung, trotz weiterer bester Chancen der Darmstädterinnen bis zur Halbzeit zum 8:1 aus. Nach einer deutlichen Ansprache der Darmstädter Kapitänin Lydia Sproß ging endlich ein spürbarer Ruck durch die Mannschaft und es wurden jetzt endlich einige der Chancen genutzt. Auch konnte durch mehr Kampf der Spielanteil erhöht werden. Leider wurden weiterhin sehr gute Chancen aus besten Positionen liegen gelassen. Es mangelte an Präzision bei vielen Schüssen aus den unterschiedlichsten Positionen. Außerdem fehlte mehrfach das präzise und rechtzeitige Anspiel bei Kontern auf freie Darmstädter Spielerinnen, oder auf die durch Irina Somplatzki mehrfach sehr gut frei geblockte Nadine Andrae. Die zweite Hälfte endete damit fast ausgeglichen 6 : 7.

Wie im Hinspiel war die Darmstädter Abwehrarbeit durchaus solide. Auch das schnelle erfolgreiche Umschaltspiel der Heidelbergerinnen aus dem Hinspiel konnte diesmal weitgehend unterbunden werden. Dadurch setzten die Heidelbergerinnen auf ihre starker Centerspielerin Lara Kostruba, die sich gegen die junge Centerverteidigerin Rieke Schneider trotz guter Gegenwehr mehrfach durchsetzen konnte. Daneben war Sina van der Bosch mit persönlicher Durchsetzungsstärke gegen die teils noch unerfahrenen Darmstädter Spielerinnen mehrfach aus dem Halbfeld erfolgreich.

Bei den Darmstädterinnen spielten im Tor Maren Laux, Sabine Weinmann und Irem Dere, im Feld Maren Schneider (1 Tor aus beiden Spielen), Nadine Andrae (3), Leonie Brunnert (2), Bente Rohde, Irina Somplatzki (1), Lydia Sproß (3) Rieke Schneider (1), Jasmin Andrae, Rita Farkas (3), Sira Hunold, Ann-Katrin Schmidt und Josephine Stelter.