WVD-Damen schlagen sich achtbar gegen Erstligist

Spielbericht Deutscher Wasserballpokal Viertelfinale der Frauen: WV Darmstadt ´70 gegen ETV Hamburg

Am Wochenende trafen die Darmstädter Wasserballerinnen als Zweitligist und amtierender Süddeutscher Meister, im Viertelfinale des Deutschen Wasserball-Pokalwettbewerbes auf den höherklassigen Bundesligisten ETV Hamburg. Sie unterlagen mit 5:12, erspielten sich aber durch eine eindrucksvolle Leistung und ihr sympathisches Auftreten die Achtung und Sympathien der Zuschauer auf der gut gefüllten Tribüne.

Vor imposanter Kulisse in der neuen Traglufthalle über dem Schwimmleistungszentrum am Darmstädter Nordbad zeigten die Darmstädterinnen eine insgesamt bravouröse Leistung, und die Zuschauer konnten zunächst keinen wirklichen Klassenunterschied zwischen beiden Mannschaften erkennen. Geschwindigkeit und technische Stärke der Hamburgerinnen machten die Darmstädterinnen in vielen Phasen des Spiels durch Kampf, Einsatz und Teamgeist wett. Allerdings konnten die Norddeutschen, derzeit Drittplatzierter der Bundesliga, bis zur Halbzeit einen vier Tore Vorsprung zum 7 : 3 herausarbeiten.  Hierbei zeigte Maren Hinz zum Leidwesen der Darmstädterinnen, letztes Jahr noch im Einsatz bei den Süd-Hessinnen, ihre Torgefährlichkeit und steuerte vier Tore bei. Bei den Darmstädterinnen waren Rita Farkas (2) und Nadine Andrae jeweils mit sehr gut ausgespielten Überzahlspielen erfolgreich. In der zweiten Hälfte des Spiels verlief die Begegnung weiter hoch interessant.

Torfrau Irem Dere hielt durch tolle Paraden die Darmstädterinnen im Spiel. Auch die Abwehr um die Centerverteidigerinnen Rieke Schneider und Fabienne Andrae lieferte einen leidenschaftlichen und oft erfolgreichen Kampf. Leider konnte das Team, wie bereits schon in der ersten Hälfte, viele der guten Chancen nicht nutzen, oder hatte Pech im Abschluss mit Latten- und Pfostentreffern. Dennoch erzielten Fabienne Andrae durch geschicktes Einschwimmen, sowie Isabel Andrae mit einem Weitschuss noch zwei weitere Treffer. Letztendlich waren die Hamburgerinnen aufgrund ihrer höheren Klasse doch effektiver und konnten das Spiel schließlich mit 12: 5 gewinnen.

Der Darmstädter Trainer Michael Behrens zeigte sich hochzufrieden mit der Gesamtleistung, haderte allerdings etwas mit der mangelnden Chancenverwertung. „Wir haben uns teuer verkauft, und wir hätten es noch knapper halten können.“ Die Zuschauer waren vom Spiel beider Teams begeistert und boten eine stimmungsvolle Kulisse.

Es spielten für Darmstadt im Tor Maren Laux, Irem Dere sowie im Feld Maren Schneider, Nadine Andrae (1), Leonie Brunnert, Fabienne Andrae (1), Irina Somplatzki, Lydia Spross, Rieke Schneider, Jasmin Andrae, Isabel Andrae (1), Ann-Katrin Schmidt, Rita Farkas (2)

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen